Wie wird eigentlich… die cabutzino gestaltet?

Vielleicht habt auch ihr euch schon einmal diese Frage gestellt: Wie kommt eigentlich das Design der cabutzino zustande? Daher nehmen wir euch heute einmal mit hinter die Kulissen zu Chefredakteur Jakob Link, der euch das Layout der cabutzino einmal genau zeigt.

Die Grundlagen: InDesign und Photoshop

Klare Linie, übersichtliche Strukturen – mit InDesign kein Problem
Skalieren, Transformieren, Reduzieren - Photoshop-Fachvokabular
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Schritt 1: Bildbearbeitung

Was wäre cabutzino ohne Bilder? Um die vielen Seiten bunt und abwechslungsreich zu gestalten, ist ein Bildbearbeitungsprogramm wie bei cabutzino Photoshop CS2 von Adobe unverzichtbar. Damit werden die Bilder auf die richtige Größe zugeschnitten, damit in der gedruckten Ausgabe die Grafiken klar zu erkennen und nicht verpixelt sind. Für alle Hobby-Layouter: Optimale Ergebnisse könnt ihr mit einer Auflösung von 300 dpi erzielen. Dabei darf das Bild auch nicht zu groß geraten, denn sonst könnte es beim späteren PDF-Export Probleme geben. Außerdem ist der Farbraum von großer Relevanz: Nahezu alle Druckereien verwenden CMYK-Drucker. CMYK sind die vier Grundfarben Cyan (blau), Magenta (rot), Yellow (gelb) und Key (Schwarz). Aus diesen vier Tönen lassen sich nahezu alle Farben mischen. So enthält die blaue Linie im JBG-Logo 73% Cyan und 56% Magenta. Mathematiker würden sich jetzt fragen: Wie kann es sein, das beide Prozentsätze zusammen mehr als 100 ergeben? Die Antwort: Die Prozentsätze beziehen sich auf die maximal mögliche Farbkonzentration, d.h. 100% Magenta entspräche einem komplett reinen Ton.

Schritt 2: Layout

Jeder, der ein Dokument layouten möchte, sollte auf ein ausschließlich darauf spezialisiertes Programm zurückgreifen. Neben der kostenpflichtigen Layoutsoftware InDesign liefert eine Suche im Internet auch zahlreiche kostenfreie Programme mit eventuell etwas vermindertem Leistungsumfang, dafür jedoch nicht weniger guten Resultaten. Auch wenn die Benutzeroberfläche von InDesign auf den ersten Blick etwas verwirrend aussehen mag: Mit „learning by doing“ hat man sich schnell die wichtigsten Handgriffe angeeignet wird so in wenigen Tagen fast schon zum Profi. Nachdem alle Inhalte (Texte, Bilder, Diagramme,…) eingefügt wurden, muss aus der Datei eine PDF erstellt werden. Der in InDesign integrierte PDF-Generator erledigt dies mit wenigen Klicks und so bleibt nur noch der vollständige Export abzuwarten. Je nach Seitenzahl, verwendeten Bildern und PC-Leistung kann dies bei einer cabutzino-Ausgabe schon bis zu zwei Stunden in Anspruch nehmen.

Nachdem alle Vorgänge abgeschlossen sind, kann die cabutzino auf einem mindestens 4 GB fassenden USB-Stick an die Druckerei übergeben werden und ist dann innerhalb der nächsten Woche abholbereit.

Ihr habt Lust bekommen, euch selbst einmal als Layouter zu versuchen? Dann kommt doch einfach einmal bei einer Redaktionssitzung der cabutzino vorbei! Wir sind immer auf der Suche nach neuen Layoutern und stellen euch die beiden Profi-Programme InDesign und Photoshop natürlich kostenfrei zur Verfügung.